Fallbeispiele

1. Fall (Privatperson)

Für Karolina K. brach eine Welt zusammen, als ihr Mann sie mit den Fakten konfrontierte: er hat eine Affäre mit seiner jüngeren Sekretärin und möchte die sofortige Scheidung! Nach 12 gemeinsamen Jahren steht Karolina K. nun vor den Trümmern ihrer gemeinsamen Ehe.

Doch hinzu kommen noch weitaus größere, ja existenzielle Sorgen. Während sie die beiden Kinder großzog und ihrem Mann den Rücken freihielt, damit sich dieser auf den Aufbau seines Unternehmens konzentrieren konnte, hatte sie keine Möglichkeit einer Beschäftigung nachzugehen.

Hilf- und mittellos öffnet sie den Brief des Anwalts ihres Mannes. Das florierende Unternehmen wirft angeblich kaum Gewinn ab, man(n) möchte sie und die Kinder daher nicht am gemeinsam geschaffenen Vermögen beteiligen und mit einem Almosen abspeisen.

Hier treten wir in Erscheinung. Mit Hilfe der Prozesskostenfinanzierung helfen wir Karolina K. ihren Lebensstandard wieder herzustellen und ihre Zukunft zu sichern. Auf Wunsch schon vor Prozessbeginn, bei der Auswahl eines geeigneten Rechtsberaters, bis hin zum letzten Richterspruch. So kann sie ohne finanziellen Druck ihrem Mann während des Prozesses auf Augenhöhe entgegentreten und ihre berechtigten Ansprüche geltend machen.

2. Fall (Unternehmen)

Joachim E., Geschäftsführer eines aufstrebenden Kleinunternehmens, hatte vor kurzer Zeit ein neues Reißverschlussverfahren entwickelt und gesetzlich patentieren lassen. Als eine große Bekleidungskette es daraufhin auf deren Website als "ihres" präsentierte und einen baldigen Verkaufsstart versprach, konnte er dies noch mittels einer Unterlassungserklärung verhindern.

Wenige Monate später kam das Produkt dennoch in die Filialen. Die Geschäftsführung der Bekleidungskette konnte sich an die damals akzeptierte Unterlassungserklärung scheinbar nicht erinnern. Sie ignorierte die anwaltlichen Mahnschreiben seines Rechtsbeistandes und verkaufte seine Erfindung weiter.

Joachim E.'s Anwalt bescheinigte ihm prinzipiell gute Erfolgschancen, sollte es zu einem Prozess kommen. Jedoch warnte er ihn gleichzeitig vor hohen Gerichts- und Anwaltskosten und wies auf die Finanzstärke der Bekleidungskette hin. Für Joachim E. könnte ein solches Verfahren, allein aufgrund der Gebühren des hohen Streitwertes, das unternehmerische "Aus" bedeuten.

Das bekannte Dilemma - die "Kleinen" gegen die "Großen". Finanzstarke Unternehmen scheuen keinen Prozess, wenn davon auszugehen ist, dass die gegnerische Seite ihn sich vermutlich nicht erlauben kann. Mit Hilfe der Prozesskostenfinanzierung verbessern wir Ihre Verhandlungsbasis entscheidend. Berechtigte Ansprüche können nun ohne finanziellen Druck durchgesetzt werden - notfalls bis in die letzte Instanz.

 
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